Reis Reise

Hinter Reis-Reise versteckt sich ein Globetrotter. Für Verwandte, Freunde und Kollegen ist das kein Pseudonym, eher ein Hinweis auf seine neuerlichen Eskapaden in den Reisanbaugebieten. Der Autor legt keinen Wert darauf, mit seinem Tagebuch auf den Hitlisten der Suchmaschinen zu erscheinen. {;-)

Freitag, April 07, 2006

Federball



Morgens um 6 ist die Welt vor meiner Haustuer, in der Volkspark-Anlage, noch in Ordnung.
Die Menschen aus der naeheren Umgebung schnappen hier die relativ frische Luft, bevor sie mit ihren Motorrollern die Strassen verstopfen.
Aber nicht nur einfach so, sondern auch hier im Park ist Leistung gefragt: Sportliche Leistung. Hier darf man auch das Hemd durchschwitzen.
Die Alten, die echt Grauhaarigen, bewegen sich so, wie wir uns Thai Chi vorstellen. Jeder hat da so seine spezielle Uebung: Waehrend des Spazierengehns sich hinter den Ohren massieren; mit der einen Hand die Waden klopfen, waehrend die andere den Faecher im Handgelenk rollt; Schulterrollen und Fusswippen kennen wir auch aus unserer Gymnastikstunde.

Oder ein paar Minuten Yoga fuer die Jungen, bevor sie in Chefetage rauschen.



Fasziniert bin ich aber von den Badminton-Cracks, die sich mit allen Tricks die kleinen Federbaelle entgegenschmettern.
Spass an der Freude. Es wird viel gelacht. Keine Verbissenheit.
Mir waere dieses morgendlich sportliche Vergnuegen nicht weiter aufgefallen, haette ich in den Tagen zuvor nicht folgende Meldung gelesen:
Preisexplosion bei den Federbällen
Die Vogelgrippe setzt Österreichs Badminton unter Druck